Aktuell

Lütt Museum

Geöffnet von
Mai - Oktober
Termine und Ausstellungen

Kirche Alt Jabel

Dat Lütt Museum

Museumseröffnung

Am 8. Mai begann die neue Saison im Lütt Museum in Alt Jabel.

In der Dauerausstellung gibt es eine neue Schautafel mit historischen Banknoten, die Otto Brandt und Egon Wilk angefertigt haben.

Handwerkskunst in der Griesen Gegend

ist eine Sonderausstellung über zwei Schnitzer: Kurt Breu und Josef Illner.

Josef Illner

Josef Illner, Jahrgang 1916, gestorben 1996, musste nach Kriegsende 1945 seine Heimat, das Riesengebirge im heutigen Tschechien, verlassen. Er siedelte ins mecklenburgische Woosmer, später nach Neu Kaliß über.
Aus der Freude am Schnitzen wurde nach langen Jahren ein sich allmählich entwickelnder Broterwerb für den Vertriebenen, der anfänglich sogar Holzlöffel und Möbelstücke, der tiefsten Not gehorchend, für seine Familie fertigte.

Kurt Breu

Kurt Breu , Jahrgang 1950, zog 2004 von Bayern nach Tewswoos. Der Hobbyschnitzer wird am 8. Mai mit dabei sein und die Besucher können ihm beim Arbeiten über die Schulter schauen.
In diesem Jahr soll eine Krippe für Alt Jabel entstehen. Aus Figurenrohlingen wird der Herrgottschnitzer mit Kindern und Jugendlichen die Weihnachtsgeschichte schnitzen.

20 Jahre Aufbruch 1989

20 Jahre Aufbruch 1989

Aus Schwerin wird eine Ausstellung - 20 Jahre Aufbruch - zu sehen sein.

Studentinnen der Graphikschule beteiligten sich an einem Wettbewerb und die Plakate werden bis zum 3. Oktober im Pfarrstall Alt Jabel ausgestellt.

Im Herbst 1989 haben hunderttausende Menschen die kommunistische Diktatur in der DDR zu Fall gebracht. Mit den Rufen „Wir sind das Volk” und „Keine Gewalt” trugen sie ihren Protest gegen das Regime auf die Straße und stellten sich damit an die Seite der Oppositionsbewegungen.

In Schwerin wurde am 23. Oktober 1989 durch das Neue Forum zur ersten Montagsdemonstration aufgerufen. Die SED-Bezirksleitung setzte dem eine Kundgebung zur selben Zeit entgegen. Abends trafen auf dem Alten Garten die zwei Protestzüge aufeinander. Nach der Demonstration versammelten sich im Schweriner Dom so viele Menschen zum Gespräch an „einem offenen Mikrophon”, dass ihr Atem die Fenster des Doms zum „Schwitzen” brachte.

Dazu schrieb Marianne Birthler, Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU), gemeinsam mit Pastor Volker Mischok (Domgemeinde Schwerin) an der Design Schule Schwerin einen Plakat-Wettbewerb aus. Die Entwürfe sollten den 20. Jahrestag der friedlichen Revolution und die Ereignisse in Schwerin und dabei insbesondere den 23. Oktober thematisieren.

Der Wettbewerb wurde gefördert mit Mitteln der Landeszentrale für politische Bildung M-V, der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen M-V und der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR.

Die 14 Plakate sind von Mai bis Oktober im Lütt Museum in Alt Jabel zu sehen.

Siegerplakat (s. oben): Nachweis Daniela Scharffenberg





Technische Gestaltung: Michael Giebel EDV
Webdesign: Carmen Walkenhorst
Impressum